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und zusätzliche Bibliotheken spezifiziert. Classmark-3-Geräte verwenden das Mobile Information Device Profile(MIDP), das auf der Connected Limited Device Configuration (CLDC) basiert . Die CLDC stellt die notwendige Basisfunktionalität für ressourcenbeschränkte, über Kommunikations- kanäle angebundene Geräte zur Verfügung. Die von der CLDC bereitgestellten Bibliotheken sind entweder eine Untermenge einer J2SE-Bibliothek (z.B. java.lang, java.util) oder ähneln den von der J2SE bereitgestellten Bibliotheken (z.B. javax.microedition. io). Das MIDP erweitert die von der CLDC bereitgestellte Funktionalität um Funktionen zur Datenübertragung sowie um das User-Interface. Anders als beim PJAE wird keine Abwandlung einer im Desktop-Bereich üblichen Benutzerschnittstelle implementiert. Stattdessen wurde eine neue Benutzerschnittstelle spezifiziert, um den Ansprüchen kleiner mobiler Geräte zu entsprechen. Diese neue Benutzerschnitt- stelle (LCDUI) setzt nur minimale Anforderungen an die Hardware voraus: eine grafische Auflösung von 96 X 54 Pixeln und ein monochromes Display. Selbstverständlich können auch größere oder farbige Displays eingesetzt werden. Die Steuerung der Applikationen erfolgt über Cursortasten und Action-Keys, wie sie bereits bei den heute verfügbaren mobilen Endgeräten üblich sind. Die Hardware- Anforderungen für das Nutzerinterface werden also von den meisten bereits erhältlichen Mobiltelefonen erfüllt. Im Gegensatz zum PJAE und JavaPhone unterstützt das MIDP keine Modifika- tion des Telefonbuchs oder TAPI-artige Funktionen. Die von MIDP zwingend vorgeschriebene Netzfunktionalität beschränkt sich auf die Unterstützung von HTTP. Datagramm-Dienste sind nicht zwingend vorgeschrieben, einem Gerätehersteller ist es jedoch freigestellt, diese zu implementieren. Die auf dem MIDP basierenden Applikationen werden als MIDlets realisiert. Sie sind ähnlich den im Desktop-Bereich bereits bekannten Applets aufgebaut. Die MIDlets werden zusam- men mit den zugehörigen Ressourcen (Icons, Bilder, Daten) in einer JAR-Datei gespeichert. Die auf den MExE- Geräten verfügbaren Browser erkennen solche MIDlet-Dateien und installieren die Applikation, falls gewünscht. Die MIDlets werden in einem persistenten Speicher installiert. Neben den MIDlets können dort auch Daten abgelegt werden.   4.4 Sicherheitsaspekte MExE bietet Schutz vor böswilligen Angriffen durch ein Sicherheitssystem, in dem die von Applikationen gesteuerten Aktionen freigegeben werden müssen. Diese Freigabe erfolgt anhand verschiedener Sicherheitsdomänen oder durch den Eingriff des Nutzers. Die MExE-Spezifikation benennt folgende Sicherheitsdomänen: Operator-Domain, Manufacturer-Domain, Third-Party- Domain sowie Untrusted-Area.   Die Zugehörigkeit der Applikationen richtet sich nach der Signierung der JAR-Datei. Dem
  
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