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(MExE  MEs),  in  der  Diensteumgebung  (MSE)  oder  in  einer  Kombination  von  mobilem  Gerät  und Diensteumgebung implementiert werden. Die flexible Architektur von MexE läßt auch Dienste zu, die zwischen mehreren mobilen Geräten terminieren, das heißt, das MSE wird zur Nutzung der Dienste nicht  benötigt.  Die  Einführung  von  sog.  Peer-to-Peer-Diensten  ist  somit  technisch  möglich.  MExE definiert  Geräteklassen,  Classmarks,  um  die  große  Bandbreite  von  mobilen  Geräten  abzudecken. Aktuell sind drei Classmarks definiert: Mobile Geräte mit WAP-Unterstützung (Classmark 1), mobile Geräte mit  einer  virtuellen  Maschine  nach  PersonalJava-Spezifikation  (Classmark  2) sowie mobile Geräte  nach  Java2-ME-CLDC-Spezifikation  (Classmark  3).  Ein  MexE  ME  muß  mindestens  die Anforderungen  eines  Classmarks  unterstützen.  Kombinationen  von  Classmarks  sind  sinnvoll;  am häufigsten  werden  die  Kombinationen  Classmark  1/2  sowie  Classmark  1/3  anzutreffen  sein.  Die Kommunikation zwischen MexE ME und MSE erfolgt mit dem Protokoll HTTP (HyperText Transfer Protocol)   sowie   hiervon   abgeleiteten   Protokollen   wie   WSP   (Wireless   Session   Protocol).   Die MExE-Spezifikation    spezifiziert    keine    Billing-Struktur,    der    Diensteanbieter    ist    also    selbst verantwortlich für die Billingkonzepte. 4.2 Classmark 2 – PersonalJava In mobilen Geräten nach der Classmark-2- Spezifikation ist eine virtuelle Maschine implemen- tiert, sie sind somit Javafähig. Bei diesen Geräten wird die Unterstützung des Personal-Java- Standards mit der Erweiterung JavaPhone verlangt. Das PersonalJava Application Environment basiert auf einer Untermenge des aktuellen Java-Standards J2SE mit optionalen Java Packages sowie Anpassungen der Benutzerschnittstelle an mobile Geräte. Das PersonalJava Application Environment (PJAE) nutzt typischerweise eine an die CVM (klassisch VM) angelehnte und an mobile Geräte angepaßte virtuelle Maschine (VM). PersonalJava verwendet zur grafischen Darstellung eine für das jeweilige Gerät modifizierte Version des AWT (Abstract Windowing Toolkit). Bestehende Applikationen wie Applets können also sehr leicht für Classmark-2-Geräte adaptiert werden. Classmark 2 eignet sich somit gut für PDA-ähnliche Smartphones, die über ein großes berührungsempfindliches Display oder eine Tastatur verfügen. Zur Entwicklung von plattformunabhängigen Diensten spielen die APIs (Application Programming Interfaces) eine zentrale Rolle.     Die JavaPhone API erweitert PersonalJava um die Funktionalität zur Unterstützung von Telefoniediensten. JavaPhone spezifiziert mehrere Profile zur Unterstützung von Telefoniegeräten. Bei MExE-Classmark-2-fähigen Geräten wird das Profil für mobile Telefoniegeräte angewendet. Die JavaPhone API spezifiziert u. a. die Installation von Applikationen, die Überwachung des Akku-
  
Mobile Economy - Transaktionen, Prozesse, Anwendungen und Dienste: Proceedings zum 4. Workshop Mobile Commerce, Universität Augsburg 2.-3. Februar 2004
von Key Pousttchi,
Klaus Turowski
Sonstige Artikel:
Gescheitert: Warum die Politik vor der Wirtschaft kapituliert
Dip: The Extraordinary Benefits of Knowing When to Quit (and When to Stick)
Maschinenelemente. Funktion, Gestaltung und Berechnung. Mit einem Tabellenband mit 325 Tabellen und Diagrammen sowie Berechnungssoftware auf CD-ROM.
 
   
 
     
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