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4. Mobile Execution Environment ( MExE )
4.1 MExE Einleitung
Das Mobile Station Application Execution Environment (MExE) ist ein Protokoll für
Funkübertragung und für GSM- und Universal Mobile Telecommunication Systems (UMTS)-basierte
Wireless User Agents gedacht. Während die bisherigen Techniken wie auf WAP vornehmlich für die
Darstellungen von Informationen durch Übertragung von generierten Seiten gedacht ist, ist MExE in
der Lage, vollständige Programme auf den mobilen Endgeräten auszuführen sowie die Unterstützung
weiterer Mensch-Maschine Schnittstellen, wie zum Beispiel Spracherkennung.
Dazu ist ein vollständiges und sehr strenges Sicherheitskonzept notwendig, das in den
gängigen mobilen Endgeräten noch nicht integriert werden kann, da z.B. für die Java 2 Platform Micro
Edition (J2ME) von Sun Microsystems die meisten aktuellen Endgeräten noch nicht genügend
Ressourcen bereitstellen können.
Das MExE Protokoll unterstützt sogenannte Classmarks, mit denen das Endgerät seine
Möglichkeiten und Einschränkungen kategorisieren kann, um dem MExE Server die Auswahl für das
Endgerät geeigneter Applikationen zu ermöglichen. J2ME ist eine kompakte Implementierung der
Java Virtual Machine (JVM), die für res-sourcenbeschränkte Geräte gedacht ist. Sie stellt dabei nur
minimale Funktionalität zur Verfügung, die durch Herunterladen von zusätzlichen, vom Benutzer
auswählbaren Funktionen erweitert werden kann.
Die eigentliche Java Virtual Machine, die sogenannte Kilobyte Java Engine (kJava) verwendet
nur etwa 128kB an Speicherressourcen, versucht jedoch eine weitgehende Kompatibilität zu der
Umgebung anderer Java-Applets für herkömmliche Webbrowser bereitzustellen. Die Firma Sun sieht
den Hauptvorteil ihrerer Technik in der Flexibilität und dem erweiterbaren und änderbaren
Funktionsumfang, da die Microbrowser für WAP oder ähnliche Techniken statisch implementiert sind
und häufig nicht ausgetauscht oder erneuert werden können.
MExE
stellt
eine
standardisierte Diensteumgebung für
mobile Endgeräte zur Verfügung. Die
MExE-Architektur
besteht
im
wesentlichen aus MExE MEs (MExE
Mobile Equipment) und dem MSE
(MExE Service Environment). Mit MExE
lassen sich Dienste realisieren, die als
Applikationen auf mobilen Geräten
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