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nachdem er das Telefon angeschaltet hat, ständig mit dem Internet verbunden (eingeloggt) ist, aber
die Leitung nur dann belegt ist, wenn tatsächlich Daten gesendet werden. Es ist also einerseits nicht
nötig, sich bei jeder kurzen Nutzung von i-mode aufwendig neu einzuloggen, andererseits bezahlt
man aber nicht nach Zeit, sondern nur für die übertragene Datenmenge. Ermöglicht wird das durch
die sogenannte Paket- Technologie, die auch im Internet eingesetzt wird und bei der die Daten in
Form von digitalen Paketen verschickt werden.
3.2 die i-mode Technik
Die Technik geht auf eine proprietäre Entwicklung der japanischen Firma NTT DoCoMo auf
Basis der paketorientierten Datenübertragung mittels des Pacific Digital Cellular System (PDC) (etwa
mit dem Global System for Mobile communication (GSM) zu vergleichen) zurück. Interessant ist dabei,
dass auf eine Untermenge von HTML3/4 (sogar inklusive Frames, Tabellen und Formulare), genannt
compact HTML (cHTML) als Grundlage für die Seitendarstellung aufgebaut wird. Als Grafikformate
werden JPEG und (animated) GIF zugelassen.
Die i-mode Technik setzt auf dem bereits vorhandenen Mobilfunkstandard PDC auf. Personal
Digital Cellular (PDC) kommt zwar nur in Japan zur Anwendung, gehört aber mit rund 50 Millionen
Nutzern nach GSM (Global System for Mobile Communications) und CDMA (Code Division Multiple
Access) zu den am weitesten verbreiteten Mobilfunkstandards. PDC arbeitet mit drei Zeitschlitzen. Es
stehen zwei Frequenzbänder zur Verfügung: eines bei 800 MHz, das zweite bei 1.500 MHz. Eine der
Erweiterungen für den Standard sieht eine paketvermittelte Übertragung vor. Mit dieser erreichen die
Telefone eine Datenrate von maximal 28,8 kBit/s.
Es wird nur eine recht geringe Datenübertragungsrate von 9.600 bps erreicht. Vergleicht man
das mit der Übertragungsrate eines Standardmodems von 56.600 bps, so wird deutlich, dass nur
kleine Datenmengen in kurzer Zeit übertragen werden können. Ein wichtiges Feature von i-mode ist
always-on. Das bedeutet, dass der Nutzer von i-mode, nachdem er das Telefon angeschaltet hat,
ständig mit dem Internet verbunden (eingeloggt) ist, aber die Leitung nur dann belegt ist, wenn
tatsächlich Daten gesendet werden. Es ist also einerseits nicht nötig, sich bei jeder kurzen Nutzung
von i-mode aufwendig neu einzuloggen, andererseits bezahlt man aber nicht nach Zeit, sondern nur
für die übertragene Datenmenge. Ermöglicht wird das durch die sogenannte Paket- Technologie,
die auch im Internet eingesetzt wird und bei der die Daten in Form von digitalen Paketen verschickt
werden.
Die Auszeichnungssprache von i-mode Seiten ist entsprechend HTML für normale Internet-
seiten cHTML (Compact-HTML). Die compact Hypertext Markup Language (cHTML) ist die Sprache,
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